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Kalabrien - das Urlaubsparadies zwischen Sohle und Spann

Kultur

Bauwerke in einem homogenen Stil fehlen in Kalabrien weitgehend. Grund dafür ist der häufige Wechsel der herrschenden Mächte. Römer, Byzantiner, Normannen und die spanischen Bourbonen erweiterten bestehende Bauten und hinterließen so eindrucksreiche Zeugnisse ihrer Kulturen. Zeugnisse der Antike sind in nicht nur zahlreichen Ausgrabungsstätten zu finden. Auch das Archäologische Museum in Reggio Calabria zeigt mit den Kriegern von Riace zwei Bronzeskulpturen, die die Bedeutung der Region in der Antike bezeugen. Aus der Zeit der byzantinischen Herrschaft sind einige intakte Kirchen erhalten. Im 11. Jahrhundert brachten die Normannen die Romanik aus der Normandie, wie ebenfalls zahlreiche Kirchenbauten eindrucksvoll beweisen.

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Feste

Im vom katholischen Glauben geprägten Kalabrien sind die Patronatsfeste die jeweiligen Höhepunkte im Veranstaltungskalender eines Jahres. Ausgelassenes feiern und religiöse Inbrunst schließen hier einander nicht aus, und fast immer gehören ein bunter Markt sowie Aufführungen und Umzüge traditioneller Volksgruppen mit zu den Feierlichkeiten. Charakteristisch und einen Besuch wert sind die Prozessionen aufwendig geschmückter, illuminierter Boote entlang der Küste. Weitere herausragende Ereignisse sind die Veranstaltungen in der Karwoche und wie überall in Italien der 15. August.

Im Sommer stehen Musikveranstaltungen unter freiem Himmel wie das Festival Mediterraneo dei due Mari in Altomonte oder das internationale Jazzfestival Rumori Mediterranei am Strand von Rocella Ionica auf dem Programm. Ende Juli öffnet sich Cosenza Rhythmen aus aller Welt. San Giuseppe Rock lockt im Vorfeld mit Gratiskonzerten. Gegen Herbst stehen anlässlich verschiedener sagre - Erntedankfeste - lokaltypische kulinarische Produkte im Mittelpunkt. Auch hier sind Besucher immer herzlich willkommen und werden Spontan zum Essen und Trinken eingeladen.

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