100 Jahre Italienischer Film

 

Italiens Reiserouten für Filmliebhaber - auf den Spuren von Sophia Loren bis zu George Clooney

 

Die erste Vorführung der neuen Filmtechnik in Italien fand am 12. März 1896 im Fotostudio Le Lieure bei der Fontana di Trevi in Rom statt. Vittorio Calcina, ein Handelsvertreter der Brüder Lumière für Norditalien, führte mit großem Erfolg sechs "quadri" (Bilder) vor. Dieses neue Medium stieß sofort auf großen Erfolg und rief Verwunderung, Erstaunen und Begeisterung hervor, so dass weitere Vorführungen in Mailand, Neapel, Bologna, Turin und Florenz folgten.

 

Das Jahr 1905 gilt als Geburtsjahr der ersten italienischen Produktion: "La presa di Roma" (Produktion Alberini & Santoni). Dieser Film wurde am 20. September 1905 anlässlich des 35. Jahrestages der Einnahme Roms bei der Porta Pia unter freiem Himmel aufgeführt. Als 1905 die ersten italienischen Filme produziert wurden, hatte sich schon ein Kinopublikum herausgebildet. Die Filmlänge der damaligen Filme lag bei ca. 20 Minuten. 1908 gab es bereits über 500 Kinosäle, die 18 Mio. Lire erwirtschafteten.

 

Filoteo Alberini (1865-1937), Gründer des Produktionshauses Alberini & Santoni in Rom, eröffnete 1904 das erste Kino in Rom, das "Cinema Moderno".

 

Heutzutage wird durch Kino-, Fernseh- und Werbefilme bei immer mehr Menschen das Interesse für die Drehorte und das im Film erlebte Ambiente geweckt, das durch Reiseführer oder –berichte kaum so emotional anziehend dargestellt werden kann. Die abwechslungsreiche Landschaft Italiens bietet beliebte locations für alle Bedürfnisse, und die ganze Welt trifft sich hier zum Drehen. Auch deutsche Regisseure drehen gerne in Italien, zu den bekanntesten Produktionen der letzten Jahre zählen "Heaven"(Tom Tykwer, Turin), "Solino" (Fatih Akin, Apulien), dazu viele TV-Movies wie beispielsweise "Commissario Brunetti", nach Donna Leons Bestseller in Venedig verfilmt.

 

Ganz Italien und vor allem Rom, Venedig, Florenz, Capri und die Amalfiküste, Sardinien und Sizilien bieten weltberühmte Kulissen und damit ein natürliches Filmset für internationale Regisseure, Fernseh- und Werbefilmer.

 

Namen zahlreicher berühmter italienischer Schauspieler angefangen mit Sophia Loren, Gina Lollobrigida, Anna Magnani, Ornella Muti, Marcello Mastroianni, Adriano Celentano oder Regisseure wie Michelangelo Antonioni, Bernardo Bertolucci, Vittorio De Sica, Federico Fellini, Pier Paolo Pasolini, Francesco Rosi, Roberto Rossellini, Gabriele Salvatores, Giuseppe Tornatore, Luchino Visconti oder Nanni Moretti, um nur einige der italienischen Kinogrößen zu nennen, locken viele Filmfans nach Italien, um mehr über die Stars zu erfahren oder inspiriert durch den Film, gezeigte Drehorte persönlich zu bereisen, sich sozusagen auf eine "location tour" zu begeben.

 

 

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Der Norden


Nicht viele wissen, dass die aufstrebende Industriestadt Turin in der Region Piemont am Anfang des 20.

Jahrhunderts als Hauptstadt des Italienischen Kinos galt. Hier entstanden die ersten Produktionsstudios, die ersten italienischen Filmstars und Monumentalfilme wie z.B. "Cabiria" (1914), eine der ersten großen internationalen Produktionen. Nach dem Ersten Weltkrieg hat Turin die führende Position an Rom und Cinecittà abgegeben, aber spielt weiterhin eine Hauptrolle in der Kinowelt. Die strenge Barockarchitektur, die atemberaubende piemontesische Po-Landschaft mit ihren sanften Hügeln, die charakteristischen Arbeitervororte Turins sind beliebte Drehorte nicht nur für den italienischen Film, wie die Locationwahl Tom Tykwers für seinen Film "Heaven" beweist. Am 3. März startet in den deutschen Kinos das 2003 in Cannes prämierte Familien- und Geschichtsepos über die letzten 40 Jahre italienische Geschichte "La meglio Gioventù – Die besten Jahre", das teilweise in Turin gedreht wurde.

 

Heute befindet sich in der "Mole Antonelliana", Wahrzeichen der Stadt Turin, das fünfstöckige "Nationale Kinomuseum", von dem aus sich der Beginn einer location tour geradezu anbietet. Auf ca. 3.200 Metern Ausstellungsfläche können sich Filmfans vorab einen Überblick über ein Jahrhundert italienische Kinogeschichte verschaffen. Vom Kinomuseum aus kann die Tour direkt am Fluss Po beginnen, denn so erhält man entlang des Flussufers die Eindrücke, die zahlreiche Filmregisseure als Interpretation "ihrer" Stadt Turin gewählt haben, eine Stadt die so abwechslungsreiche Facetten hat und so zahlreiche Möglichkeiten bietet, dass sie sich selbst nie gleicht. Beliebte Drehorte sind Corso Cairoli, Piazza Vittorio Veneto oder die Kirche "Gran Madre di Dio", die ebenfalls im Film "The Italian job" ("Charly staubt Millionen ab"; von Peter Collinson, 1968) zu sehen ist, nicht zu verwechseln mit der Neuverfilmung aus dem Jahr 2003, die zum Teil in Venedig entstand, und natürlich die zahlreichen Schlösser und Residenzen der Savoyer.

 

Die Stadt Turin steht für Aristokratie, Bürgertum, barocke Architektur, quirliges Großstadtflair, traditionsreiche Kaffeehäuser und übt wegen ihres besonderen Charmes große Faszination auf jeden Besucher aus.

Mailand und die norditalienischen Seen der Lombardei und Piemonts sind nicht nur landschaftlich, sondern auch wegen des mondänen Lebens, das sich hier abspielt, wichtiger Anziehungspunkt der Kinowelt von Schauspieler zu Filmemachern. Viele internationale Stars haben sich in der malerischen Umgebung Mailands ein Feriendomizil oder einen Zweitwohnsitz zugelegt und genießen in prächtigen Villen in idyllischer Landschaft ihre Freizeit und das gesellschaftliche Leben. Zu diesen Stars gehört ebenfalls George Clooney, der seiner Liebe zu Italien durch den Kauf der "Villa Oleandra" am Comer See Ausdruck verliehen hat und mittlerweile Ehrenbürger des Ortes Laglio ist. Teile der Fortsetzung von Oceans´s Eleven mit dem Titel "Ocean´s Twelve" wurden in Cernobbio gedreht. 1960 drehte Luchino Visconti in Bellaggio am Comer See seinen berühmten Film "Rocco und seine Brüder". Der 2002 erschienene Liebesfilm "Casomai", der mit Erfolg auch in den deutschen Kinos gezeigt wurde, hat als Schauplatz die lombardische Metropole Mailand.

 

Venedig und der "Lido" gehören zu den klassischsten natürlichen Filmkulissen, mit gutem Grund ist Venedig auch Austragungsort des berühmten Internationalen Filmfestivals "Biennale del Cinema".

 

 

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Mittelitalien

 

Die Region Emilia Romagna und natürlich Rimini, Heimat Federico Fellinis, bietet zahlreiche Routen für Cineasten und Kinofans. Rimini lässt sich bestens auf den Spuren des berühmten Regisseurs Fellini entdecken, ihm zu Ehren wurde in der Via Oberdan 1 kürzlich ein Museum mit wechselnden Ausstellungen zum Thema Fellini eröffnet. In vielen seiner Filme taucht seine Heimat auf, auch wenn er als Drehort oft Cinecittà bevorzugt hat, um hier seine Erinnerungen an Rimini filmisch umzusetzen.

 

 


Einige Zeit hat er in dem charakteristischen Viertel Borgo San Giuliano im Zentrum Riminis verbracht, später bewohnte er regelmäßig seine Suite im geliebten Grand Hotel, wenn er seine Heimat Rimini besuchte. Das Familiengrab Fellinis und Giulietta Masinis in Rimini ziert ein Denkmal in Erinnerung an den Film "E la Nave va –Schiff der Träume", ein imposanter stilisierter Schiffsbug des Bildhauers Arnaldo Pomodoro.

 

Die Region Emilia-Romagna hat neben Fellini weitere große Regisseure hervorgebracht, u.a. Bernardo Bertolucci (Parma), Michelangelo Antonioni (Ferrara), Pier Paolo Pasolini (Bologna).

 

Aktuell ist in den deutschen Kinos der vorrangig im ligurischen Genua aber auch in Ravenna gedrehte Film "Agata und der Sturm" zu sehen. Es ist schwer zu sagen, wie viele Filme- und Werbespots in den Kunststädten, mittelalterlichen Dörfern und in der bezaubernden Landschaft der Toskana gedreht wurden, hier einige der Neueren:"Der englische Patient", "Zimmer mit Aussicht", "Viel Lärm um Nichts", "Ein Mittsommernachtstraum", "Unter der Sonne der Toskana" und natürlich die Neuverfilmung von "Pinocchio" und "Das Leben ist schön" des toskanischen Regisseurs und Schauspielers Roberto Benigni.


Der "Ponte Vecchio" in Florenz, die mittelalterlichen Türme in San Gimignano, die Strände der Versilia, die perfekt erhaltene Stadtmauer von Monteriggioni bei der Etruskerstadt Volterra, mittelalterliche Abteien und einfach nur Zypressen in sanfter Hügellandschaft bieten unnachahmliche und atemberaubende Architektur- und Naturkulissen für internationale Produktionen. Zu den berühmten toskanischen Regisseuren zählen neben Roberto Benigni auch Paolo und Vittorio Taviani (San Miniato), Mauro Bolognoni (Pistoia). Die Region Latium spielt mit der Ewigen Stadt Rom eine Hauptrolle in der internationalen Filmbranche.

 

Legendär ist Fellinis berühmte Badeszene mit Anita Ekberg und Marcello Mastroianni in "La Dolce Vita" oder die Vespafahrt von Audrey Hepburn und Gregory Peck in "Vacanze Romane", in Deutschland besser bekannt als "Ein Herz und eine Krone". "Oceans Twelve" mit Brad Pitt, George Clooney, Matt Damon und Julia Roberts ist eine der neuesten Hollywoodproduktionen, die in der spektakulären antiken Kulisse der Stadt Rom gedreht wurde, aber auch in Sizilien und am wunderschönen Comer See. Nicht zu vergessen sind natürlich die berühmten Filmstudios von Cinecittà. Die legendäre Filmstadt, leider nicht zugänglich für Besucher, befindet sich seit 1937 vor den Toren Roms auf 400.000 Quadratmetern Fläche, dort wo bis 1935 die Cines-Studios ihren Sitz hatten.

 

In Cinecittà wurden mehr als 3.000 Filme gedreht, von denen 82 einen Oscar gewonnen und 47 hohe Auszeichnungen erhalten haben. Berühmte Filme wie "Quo Vadis", "Ben Hur", "Cleopatra", Fellinis "La Dolce Vita" und Szenen von neueren Filmen wie "Der Name der Rose", "Der Baron von Münchhausen", "Der Pate III", "Cliffhanger" und "Gangs of New York" wurden hier realisiert.

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Der Süden

 


Die Region Kampanien und ihre Enwohner sind wegen der besonderen landschaftlichen und menschlichen Charakteristika geradezu prädestiniert für jegliche Art von Inszenierung. Schon um ca. 1600 wurde hier mit der berühmten neapolitanischen Figur "Pulcinella" ein wichtiger Grundstein für Theater und Komödie in der Region und für ganz Italien gelegt, die internationalen Ruhm erfahren hat. Neben der berühmten Amalfiküste, Neapel und natürlich Capri führt die location tour den Kampanien-Besucher unbedingt zur malerischen Insel Procida vor Neapel. Hier, aber auch auf der Äolischen Insel Salina, wurde im Jahr 1995 der Film "Il Postino", der Postmann, gedreht. Nach den Dreharbeiten erlebte die kurz vor Neapel liegende malerische Insel einen Besucheransturm, heute können die Gäste am so genannten "Postino-Strand" (Pozzo Vecchio) baden und dank einer Foto-Dokumentation vor Ort mehr über die Dreharbeiten mit Massimo Troisi und Philippe Noiret erfahren.

 

Wer durch die malerischen Gassen der Insel von der Piazza Marina Grande zur Via Principe Umberto schlendert, von der Kirche San Leonardo bis Santa Maria della Pietà, oder von der Piazza dei Martiri hoch bis zur Via San Rocco trifft immer öfter auf Fans von Anthony Minghella, der hier und auch auf Ischia "Der talentierte Mr. Ripley" mit Matt Damon, Jude Law und Gwyneth Paltrow verfilmte. Schon 1952 diente die gleiche Kulisse für den Film "Der rote Korsar" mit Burt Lancaster und Christopher Lee. In Capri wurde in den Fünfzigern der berühmte Film "Es begann in Neapel" mit Sophia Loren und Clark Gable gedreht. Einer der bekanntesten Regisseure dieser Region ist der Neapolitaner Gabriele Salvatores, dessen Filme auch in deutschen Kinos regelmäßig große Erfolge feiern. Als Symbol für Neapel und die fröhliche Mentalität der Neapolitaner gilt der Komödiant Totò, der "Prinz des Gelächters", eine der wichtigsten Figuren des italienischen Films.

 

Das antike "Lukanien", d.h. die heutige Basilikata, ist dank Mel Gibsons Film "Die Passion Christi" im Jahr 2004 in aller Munde gewesen und die Sassi- und Weltkulturerbestadt Matera verbuchte den erwarteten Besucheransturm, vor allem aus Amerika. Gibson entschied sich für die malerische Kulisse des einzigartigen süditalienischen Städtchens Matera, in der schon Franco Zeffirelli und Pier Paolo Pasolini ihre Jesus-Verfilmungen gedreht haben und verbrachte hier 2002 die drei Monate der Dreharbeiten. Neben Komparsen, Hotels und Restaurants aus Matera wurde ebenfalls die Kunstfertigkeit der ortsansässigen Handwerker für die Realisierung des Films einbezogen, denn die mehr als 100 Nägel für die Kreuzigungsszene wurden z.B. von einem Schmied aus Matera gefertigt. Francesco Rosi nahm die Höhlenstadt sogar als Kulisse für drei seiner Filme, u.a. als Schauplatz der Verfilmung Carlo Levis "Christus kam nur bis Eboli".

 

Ein weiterer Film, der ebenfalls mit großem Erfolg im Jahr 2004 in die deutschen Kinos kam ist "Io non ho paura – Ich habe keine Angst" von Gabriele Salvatores. Die im Film gezeigten weiten Landschaften und Kornfelder bei Melfi und auch im angrenzenden Apulien, lassen den Zuschauer die Unberührtheit und Schönheit dieser unbekannteren italienischen Region erahnen und laden zur Entdeckung ein. In der Basilikata findet außerdem alljährlich in der Zeit von Ende Juni bis Ende September auf dem 20 Hektar großen Gelände des Erlebnisparks "La Grancia" in der Provinz Potenza eine in Italien einzigartige Open-Air-Veranstaltung statt: Das "Cinespettacolo della Storia Bandita", eine historische Geschichte über das Leben der Briganten in den Wäldern Süditaliens, dargestellt durch 500 Komparsen, gesprochen von berühmten Schauspielern wie beispielsweise Michele Placido und untermalt mit Musik von Lucio Dalla, in der atemberaubenden Naturkulisse von Brindisi di Montagna. Für die Perfektion der Inszenierung steht der Name von Victor Rambaldi, Sohn des italienischen Meisters für Spezialeffekte Carlo Rambaldi, der ebenfalls den Außerirdischen E.T. realisiert hat.

 

 

Einzigartige locations wie die Trulli-Stadt Alberobello, Trani, Bari, Tarent, Ostuni, Otranto, der Gargano oder das Castel del Monte in Apulien werden gerne für Filmproduktionen genutzt. In der Provinz Tarent liegt die Ortschaft Castellaneta, Heimat des berühmten Stummfilmstars Rodolfo Valentino, dem 1972 der Filmpreis "Premio Valentino" gewidmet wurde, der nach einigen Jahren der Prämierung im Ausland seit dem Jahr 2003 wieder in Lecce verliehen wird. Weitere wichtige Filmfestivals sind das "Festival del Cinema Europeo" und das "Trani Film Festival". Unter den für die Region bedeutenden Regisseuren sind der Schauspieler und Filmemacher Sergio Rubini und Alessandro Piva zu nennen, der nach "Lacapagira -DerKopfdrehtsich" mit seinem ebenfalls in Bari gedrehten Film "Mio cognato – mein ungeliebter Schwager" einen weiteren großen Erfolg in Deutschland verbuchte. Der junge österreichische Filmemacher Edoardo Winspeare hat lange in dem kleinen Ort Depressa im Salento-Gebiet gelebt und liebt den Süden Apuliens. Mit seinem Spielfilm "La Pizzicata" hat er 1996 auch internationalen Erfolg verzeichnet.

 

Italiens Inseln Sardinien oder Sizilien bieten mit einsamen Buchten, karibikblauem Wasser, langen feinen Sandstränden, meterhohen Dünen, rauen und karstigen Berglandschaften, rauschenden Wasserfällen, südländischen Piazze, mittelalterlichen Stadtvierteln, alten Gemäuern, geheimnisvollen Grabkammern und Steintürmen, prunkvollen Villen, traditionellen Bauernhöfen, reizvollen Yachthäfen locations für jede Art von Foto-, Film- und Eventproduktionen. Sardinien und Sizilien werden wegen ihrer außergewöhnlich abwechslungsreichen Landschaft häufig als Kulisse genutzt. Schon in den sechziger Jahren bildete das zerklüftete Gelände San Salvatores in der Provinz von Oristano in Sardinien den Schauplatz für Westerngeschichten der italienischen Art und an der traumhaften "Costa Smeralda" produzierte Albert Romolo Broccoli Teile des weltberühmten James-Bond-Films "Der Spion, der mich liebte".

 

Liebesfilme, wie der von Roberto Rossellini mit Ingrid Bergman gedrehte "Stromboli”, lockten nach 1949 bereits zahlreiche Touristen auf die Sizilien vorgelagerten Vulkaninseln. Heute ist am Wohnhaus des damaligen Paares, unterhalb der Kirche San Vincenzo in Stromboli gelegen, eine Erinnerungstafel zu lesen.

 

Die Äolischen Inseln gehören seit jeher zu den beliebtesten Film-Sets: Szenen des Films "Der Postmann", Nanni Morettis "Liebes Tagebuch", Tavianis "Kaos" wurden hier gedreht. Im Jahr 2002 kam der Film "Lampedusa" mit atemberaubenden Bildern der Insel in die deutschen Kinos. Abgesehen von weltberühmten Visconti-Produktionen wie "Die Erde bebt" oder "Der Leopard" gehört zu den neueren Attraktionen Siziliens die Reiseroute auf den Spuren des legendären sizilianischen Kommissars Montalbano, verfilmt nach den Romanen von Andrea Camilleri. Hierzu soll vorraussichtlich bis zum Anfang des Jahres 2006 ein Themenpark errichtet werden.

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